Fattoria Selvapiana

Mahl- und Mischbetrieb mit edlen Weinen

Die Fattoria Selvapiana in der Chianti-Unterzone Rufina hat seit Jahrzehnten einen sehr guten Ruf.

“Der Wein einer leisen Familie, die nicht in den Schlagzeilen steht. Alte Eleganz, altes Geld, altes Understatement”, schreibt Manfred Klimek (“Captain Cork”) zum Chianti Rufina Bucerchiale Riserva der Fattoria Selvapiana. Das Weingut aus der Chianti-Unterregion hat seit Jahrzehnten einen sehr klangvollen Namen. Denn dort versteht man es auf einzigartige Art und Weise, die eigenständige Kennzeichnung der Subzone Rufina mit den Fortschritten des modernen Weinbaus zu kombinieren. Das typische toskanische Landgut liegt malerisch am linken Sieve-Ufer zwischen Pontassieve und Rufina. Dort werden neben edlen Tropfen auch Olivenöl und Getreide produziert.

Ausgebaut als mittelalterliches Castello mit zwei wehrhaften Türmen, war Selvapiana lange Zeit Sommerresidenz der Bischöfe von Florenz, ehe es in den Besitz einiger reicher Händlerfamilien überging. Im Jahr 1827 wurde das Gut von der Florentiner Bankiersfamilie Giuntini erworben. Seit fünf Generationen liegt die Leitung nun schon in ihren Händen. Besonders verdienstvoll war der Einsatz von Francesco Giuntini, dem Vorgänger der heutigen Gutsleiter. Er hatte sich mit großer Entschlossenheit und viel Geschick um die weltweite Anerkennung der Chianti von Selvapiana und Rufina verdient gemacht. Im Jahre 2003 wurden die Kellerei und die Rebflächen auf ökologischen Umbau umgestellt. Die moderne Kelleranlage ermöglicht seitdem ein schonenderes und individuelleres Reifen der Gewächse.

Die Verwaltung des landwirtschaftlichen Mischbetriebs wird heute von Federico Giuntini Masseti und seiner Schwester Silvia erledigt. Produziert werden die eleganten Weine unter Aufsicht von Franco Bernabei, der zu den angesehensten Önologen Italiens zählt. Die wichtigsten Produkte des Hauses sind der Chianti Rufina Selvapiana und die großartigen Riserva aus den Einzellagen Bucerchiale und Fornace. Selvapiana erzeugt aber auch mit exzellenten Traubengut einen außergewöhnlichen Pomino aus der Lage Petrognano.

Die optimal gepflegten Weinberge von Selvapiana liegen an den Abhängen des Sievetals. Der Boden mit kalkreichen Skelettanteilen, Ton- und Sandsteinmergel kann Wärme sehr gut speichern. Damit sind die Bedingungen für die Fattoria Selvapiana hervorragend, um sehr langlebige Chianti aus traditionellen Rebsorten zu keltern. Sangiovese und Canaiolo bilden die Grundlage der Cuvées. Insgesamt gehören 240 Hektar landwirtschaftliche Fläche zu dem Gut. Das Herrenhaus ist von Nebengebäuden umgeben, in denen einst eine Ölmühle, der Getreidespeicher und eine Tischlerei untergebracht waren. (mh)

 

“Der Wein einer leisen Familie, die nicht in den Schlagzeilen steht. Alte Eleganz, altes Geld, altes Understatement” Manfred Klimek (“Captain Cork”)

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